Interview mit zwei Landsitzgestaltern

Das Interview erschien im Oktober 2012 im GartenWEden.

Christa:
„Liebe Vroni, lieber Reiner, Ihr lebt in einem kleinen Dorf, habt ein schönes Haus samt Garten, der im Vergleich mit anderen Einfamilienhausgärten recht groß ist. Ihr habt schon immer dort so viel wie möglich an Gemüse angebaut. Was hat Euch bewogen, Euch nach einem so großen Grundstück umzusehen, auf dem kein Haus steht und das etwas außerhalb des Dorfes liegt, um dort etwas völlig Neues zu beginnen? Die meisten Menschen verkleinern sich eher, wenn die Kinder größer sind und nicht mehr zu Hause leben, weil sie studieren.“

Reiner:
„Wir hatten schon länger den Wunsch nach einem größeren Garten und haben danach gesucht. Dann fanden wir dieses Grundstück und waren sofort fasziniert davon. Es war offensichtlich, dass es nicht genutzt wurde und es war gar nicht so leicht, den Besitzer zu finden. Wir sind erst einmal über den Zaun geklettert und haben uns das Grundstück näher angeschaut und irgendwie hat sich danach alles so ergeben, dass uns heute dieses wunderschöne Grundstück gehört.“

Vroni:
„Aber warum war die Frage – warum haben wir überhaupt nach so etwas gesucht? Weil es schon lange ein Traum von uns war: Ein Stück Land, das wir völlig nach unseren Bedürfnissen gestalten und auf dem wir langfristig auch leben können. Wir wollten uns unser Paradies schaffen und das ist in einer Siedlung mit relativ kleinen Grundstücken zwischen vielen anderen Häusern nicht  möglich.“

Reiner:
„Vielleicht war es der Ruf unserer Seelen, dem wir dabei gefolgt sind. Im Nachhinein kann man das sicher so formulieren.“

Christa:
„Nun liegt das Grundstück außerhalb des Dorfes und man bekommt sicher keine Baugenehmigung, um hier ein Haus zu bauen.“

Vroni:
„Wer weiß, was in den nächsten Jahren alles nochpassiert – es ändert sich ja viel.“

Reiner:
„Ein Vorteil dieses Grundstückes ist, dass hier ein größerer Schuppen steht, der leicht bewohnbar gemacht werden kann – auch für ein dauerhaftes Wohnen. Ich denke, dass man auch einen guten Schutz hat, wenn man so etwas vorhat wie wir und für die Erde etwas Gutes tut. Wir machen uns um Baugenehmigungen usw. keine Gedanken – es wird alles so kommen, wie wir es brauchen.“

Christa:
„Eine ungewöhnliche, jedoch – meiner Meinung nach – sehr gute Einstellung, die sicher belohnt wird. Ihr habt anfangs mit dem Bagger sehr stark eingegriffen und viel verändert. So habt Ihr zum Beispiel diesen Teich angelegt, den Hang mit sehr vielen Steinen befestigt usw.. Warum habt Ihr so große Eingriffe gemacht?“

Vroni: „Früher waren hier zwei kleine Fischteiche. Einer davon war kaputt – er war nicht mehr dicht und auch der andere war nur noch ein Schlammloch. Wir haben gedacht, wir machen jetzt gleich alles richtig. Wir haben einen größeren Teich angelegt, in dem wir auch schwimmen können. Dabei kommt uns zugute, dass wir auf dem Grundstück eine Quelle haben, die den Teich speist. Die Steine haben wir aus zwei Gründen gelegt: Erstens befestigen sie den etwas steileren Hang, der durch den Teichbau noch steiler wurde und zweitens speichern sie die Sonnenwärme, so dass hier alles sehr gut wächst.“

Christa:
„Ihr schwärmt ja regelrecht von Eurer Quelle – sie soll hochenergetisch sein und ich kam auch schon öfter in den Genuss von Eurem tollen Quellwasser – vielen Dank übrigens dafür.“

Reiner:
„Ja, das Wasser, das hier aus dem Berg kommt, ist energetisch sehr hochschwingend. Die chemische Zusammensetzung hat uns weniger interessiert, obwohl ich zu der Zeit, als ich noch in der chemischen Industrie arbeitete, mal eine kleine Analyse gemacht habe. Die sagtaber i m Grunde nicht viel über den wahren Wert eines Wassers aus. Da sind Bovis-Einheiten wesentlich aussagekräftiger und die sind bei unserem Wasser enorm – es gibt hier nur wenige Wässer mit solch hohen Bovis-Werten. Wir hatten deshalb auch mal überlegt, ob wir das Wasser nicht vermarkten, aber diese Gedanken haben sich wieder verflüchtigt. Wir nutzen es nun einfach selber und was wir nicht benötigen, fließt in unser Umfeld. Das Wasser ist Zulauf für unseren Teich, den wir benötigen, weil wir ihn nicht so stark verfestigt und ihn auch ohne Folien angelegt haben. Das Wasser hat eine heilende Wirkung auf unser Umfeld. Über unserem Grundstück steht die Energie des Erzengels Rafael. Das ist eine heilende Energie und das Quellwasser entspricht ebenfalls dieser Energie.“

Christa:
„Wie kommt Ihr auf den Erzengel Rafael?“

Reiner: 
„Wir waren bei Freunden in Italien, am Lago Maggiore. Ich hatte ihn mal über den Maximus-Vertrieb kennen gelernt und er erzählte mir, dass es zwischen verschiedenen Kraftfeldern Verbindungslinien gibt. Einige Kraftfelder gibt es am Lago Maggiore, die unter anderem mit dem Kraftfeld hier verbunden sind. Diese Plätze sind schon seit Ewigkeiten miteinander verbunden und wir haben diese Verbindungen wieder aktiviert. Als wir am Lago Maggiore waren und ich in dieses Kraftfeld hinein gelaufen bin, hatte ich ein paar Erlebnisse. Ich bekam Eingaben – gechannelt. Dabei »erschien« mir der Erzengel Rafael und es wurde mir klar, dass es seine Energie ist, die auf unserem Grundstück herrscht. Die Energien auf den Plätzen sind sehr unterschiedlich – auch von der »Gestalt« her. Der Platz am Lago Maggiore, wo wir waren, liegt in den Bergen und dort sind steile Felswände. Dieser Platz birgt viele  Geheimnisse, die wir noch nicht lüften konnten. Ich habe von dort einen Stein mitgenommen, der mir auffiel und ich wollte ihn auf meinem Grundstück eingraben. Der Stein ist flach und sieht aus wie ein Rinderfilet, das abgeschnitten wurde. Es ist also kein Stein, wie man ihn überall findet. Als ich ihn dann hier eingraben wollte, grub ich dabei einen Stein aus, der fast genauso aussah, wie der Stein, den ich aus Italien mitgebracht hatte. Das war ja schon ungewöhnlich, aber noch ungewöhnlicher ist, dass beide Steine aus Gneis bestehen und hier in der Gegend gibt es keinen Gneis! Also hat uns hier irgendjemand diesen Stein hinterlegt.

Vroni: 
„Welche Energie an einem Platz herrscht, ist auch noch von der Eigenenergie der Menschen abhängig, die dort leben.“

Christa:
„Ja, Eure Energie ist stark spürbar und ich fühle mich hier sehr wohl. Habt Ihr denn langfristig vor, ganz an diesen wunderschönen Ort zu ziehen?“

Vroni:
„Warten wir mal ab, was sich noch alles ergibt! Es geht uns hier so gut, dass wir immer öfter und immer länger hier sind.“

Reiner: 
„Es ist hier immer alles, was wir uns vorstellten recht schnell gekommen. Wenn uns nach irgendetwas war, haben wir entsprechend gehandelt und die Dinge liefen fast von selber. So zum Beispiel bei dem Steinkreis dort oben. Es kam uns die Idee, hier energetisch noch etwas zu tun und wir bauten den Steinkreis. Das sind energetische Aufwertungen, die uns dabei helfen, dass unsere Wünsche und Vorstellungen sich noch schneller materialisieren. Ich denke, dass das gar nicht mehr so lange dauert, bis wir hierher ziehen, wenn wir unserer inneren Stimme folgen. Wir werden es spüren, wenn die Zeit reif ist und dann ziehen wir auch hierher – das kommt.“

Vroni: 
„Wir könnten jetzt schon hier leben. Der große Raum im Schuppen ist inzwischen bewohnbar. Wir haben Wasser durch unsere Quelle, Wasser ist ja das A und O. Wir haben einen Holzofen, mit dem wir heizen und auch kochen können und wir haben inzwischen eine Komposttoilette gebaut. Im nächsten Jahr möchten wir das Dach erneuern und aufstocken und einen Zwischenboden einziehen, so dass man oben eine Liegefläche bekommt. So wird es für uns etwas komfortabler.“

Christa:
„Ihr habt Euch Schafe zugelegt, die im Anbau neben der Hütte leben.“

Vroni: 
„Ja, sie mähen auf den großen Flächen das Gras und wenn wir kommen, werden wir von ihnen begrüßt, das ist sehr schön. Die Wolle möchten wir ebenfalls nutzen. Im Frühling bekommen sie sogar Nachwuchs und auch dieser darf bei uns bleiben– Platz haben wir genug.“

Christa:
„Rainer, Du hast ja bis vor einem Jahr noch in einer Firma gearbeitet, die Chemikalien für die Pharmaindustrie herstellt. Dann hast Du gesagt: »Schluss – ich höre jetzt auf!« Und Du hast danach recht schnell dort aufgehört. Ein sehr mutiger Schritt finde ich, zumal Vroni ja nicht berufstätig war.“

Reiner:
„Ich hatte vor vier Jahren den Fostac-Maximus kennen gelernt, von dem ich sehr angetan war, nachdem ich in meinem Haus die Wirkung gespürt hatte, die davon ausgeht. Man kann damit das Haus harmonisieren, weil es die schlechten Wirkungen des Wechselstromes auf uns aufhebt und man kann Strom damit einsparen. Ich habe damals begonnen, nebenberuflich dieses Teil zu vertreiben. Und dann kam irgendwann der Punkt, wo mein innerer Druck so hoch wurde, dass ich nicht mehr in der Chemiefabrik arbeiten konnte. Es war eine innere Zerrissenheit. Die eine Energie zieht dahin, die andere dorthin. Wenn man selber für sich chemische Medikamente ablehnt, aber im Beruf genau diese Chemikalien herstellt, dann wird der Druck des Gewissens auch immer stärker. Es stand eine Entscheidung an. Und dann entschloss ich mich vor anderthalb Jahren zu kündigen. Ich habe mir dann gesagt: »Jetzt habe ich etwa dreißig Jahre lang die Umwelt geschunden, ich kann das nicht mehr und tue nun alles dafür, Mutter Erde wieder etwas zurück zu geben.« Ich habe mich nun verstärkt mit der Harmonisierung von Häusern befasst, vor allem damit, den Elektrosmog zu entschärfen. Allerdings hat es mich auch immer mehr hierher gezogen. Wir gehen in immer größerem Maße in die Selbstversorgung, weil das für uns eine logische Konsequenz unseres zukünftigen Lebens ist. Ganz ohne Geld können wir ja noch nicht leben und da ist der Vertrieb vom Maximus eine Alternative, mit der ich guten Gewissens leben kann.“

Christa:
„Ich denke, dass darin das größte Problem für die meisten Menschen liegt, die sich einen Landsitz nach Anastasia wünschen.“

Vroni:
„Klar, man hat ja Grundausgaben und die muss man irgendwie begleichen können. Wir haben unsere Alternative gefunden, aber die meisten Menschen hängen da noch recht stark im System. Vielen fehlt auch das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und darin, dass alles so kommt, wie es richtig ist. Wir haben dieses Vertrauen.“

Reiner:
„Das Vertrauen war auch bei uns nicht von Anfang an so da wie heute. Es musste sich erst stärken. In der Zeit, wo ich gekündigt hatte, wurde ich auf verschiedene Proben gestellt, dass ich auch standhaft bleibe, aber mit der Zeit wurde ich immer zuversichtlicher. Unsere Bekannten aus Italien, sind auch ins kalte Wasser gesprungen und sie machen heute alles Mögliche, zum Beispiel Klangschalenmassagen und andere Dinge auf Seminarbasis. Sie haben ihre Ausgaben stark reduziert, verzichten auf vieles, was vorher für sie selbstverständlich war. Sie leben zum Beispiel ohne Strom, der viel Geld kostet. Letztendlich ist ihre Lebensqualität jedoch stark gestiegen.“

Christa:
„Ihr habt inzwischen hier auf Eurem Landsitz viele Erfahrungen gesammelt. Plant Ihr, diese in Seminaren weiter zu geben?“

Vroni:
„Bisher haben wir da nichts geplant.“

Reiner: 
„Wir planen gar nichts mehr! Wir sind jedoch bereit, alles so anzunehmen, wie es sich ergibt. Wer weiß, was noch alles auf uns zukommt...“

Christa:
„Eine Einstellung, die mir sehr gut gefällt.“

Reiner: 
„Wenn die ganzen Ablenkungen, die uns vom wahren Leben abhalten, wie zum Beispiel eine Arbeit, die einem die üblichen Alltagssorgen beschert, Zeitung, Fernseher und all diese Dinge erst einmal weg sind, dann bekommen neue Dinge und Erfahrungen Platz. Wer ein neues Haus bauen will, muss das alte zuerst wegreißen!“

Christa:
„Die Erfahrungen habe ich auch gemacht. Als ich aufgehört habe angestellt 8 Stunden am Tag zu arbeiten und meine ganzen Lebensumstände änderte, brauchten auch meine Gedanken nicht mehr um alltägliche Dinge zu kreisen. Ich hatte plötzlich viel Freiraum meinem Geist freien Lauf zu lassen. Anastasia sagt ja auch, dass die Energie auf einem Landsitz den Menschen verändert.“

Reiner: 
„Da findet dann eine Wechselwirkung statt, zwischen dem Menschen und der ihn umgebenden Natur.“

Vroni: 
„Eigentlich haben wir hier sehr viel zu tun – wir sind mit der Gestaltung unseres Grundstückes noch lange nicht fertig. Aber für uns ist das mehr wie ein Abenteuerspielplatz: Wir machen hier mal was und dort mal was und dann habe ich ja auch noch die Bienen dort oben. Unser Vorgänger hat uns ein funktionsfähiges Bienenhaus hinterlassen und wir haben es auch gleich genutzt.“

Christa:
„Vroni, Du hast das mit den Bienen übernommen. Soweit ich weiß hattest Du überhaupt keine Erfahrungen mit Bienen. Hast Du einfach angefangen? Wie viele Völker habt Ihr?“

Vroni: 
„Ich habe einen Kurs in Bienenzucht belegt und das klappt jetzt ganz gut. Wir haben vier Völker und machen das jetzt im zweiten Jahr. Unseren ersten Honig haben wir schon geerntet.“

Reiner: 
„Wir schleudern aber nur einmal im Jahr und machen es nicht wie die anderen Imker, die den Bienen ihren gesamten Honig weg nehmen und sie anschließend mit Zuckerwasser füttern. Etwas darf man ihnen schon nehmen, denn Bienen sammeln mehr als sie selber brauchen.“

Vroni: 
„Ich habe durch die Bienenzucht gelernt zu beobachten. Im letzten Jahr war ein gutes Bienenjahr, aber heuer war kein gutes Bienenjahr. Dieses Jahr haben die umliegenden Felder und die Obstbäume fast zur gleichen Zeit geblüht. Die Bienen konnten gar nicht so viel auf einmal sammeln und nach der Obstblüte waren nur noch wenige Blüten in der Umgebung vorhanden. Im letzten Jahr war die Blüte der verschiedenen Pflanzen viel besser verteilt. Das hängt vom Wetter ab. Wir hatten auf unserem Grundstück auch nicht viele Bienentrachtpflanzen. Hier gab und gibt es viele Bäume, Obstbäume und noch Löwenzahn, viel mehr jedoch nicht. Und dann hatten wir ja auch noch alles umgerissen. Jetzt geht es an die Neupflanzungen und dabei achten wir darauf, dass wir in Zukunft mehr Pflanzen setzen, die auch später noch blühen. So haben wir zum Beispiel 400 qm Blumenwiese eingesät, aber das kam ja in diesem Jahr noch nicht zum Tragen.“

Reiner: 
„Als wir uns entschlossen hatten das Grundstück zu erwerben, sagte Vroni sofort: »Mir fehlen hier zwei Dinge – Steine und Buntes!«“

Vroni: 
„Steine haben wir jetzt reichlich, aber die waren notwendig, weil wir ja den Teich ausgebaggert haben und uns ohne die Steine der ganze Hang herunter gekommen wäre. Da das teilweise Südhang ist, probieren wir jetzt alles Mögliche aus, es dort zu pflanzen. Die Steine halten ja sehr gut die Wärme und wir können experimentieren. Die alten Obstbäume, die alle auf dem Grundstück waren, sind für uns natürlich ein Glücksfall – auch die Nussbäume, wie Haselnüsse oder die zweigroßen Walnussbäume. Wenn man erst Obstbäume neu anpflanzen muss, dauert es doch eine ganze Zeit, bis man so richtig ernten kann.“

Reiner: 
„Was auch noch interessant ist: Ich bin früher recht sorglos damit umgegangen, wenn einmal ein Baum zu fällen war. Hier haben wir dann erlebt, als sechs oder sieben Bäume dem Teichbau und den Erdbewegungen von über 500 Kubikmeter weichen mussten, dass die Energie auf dem Grundstück regelrecht in die Knie gegangen ist.“

Vroni: 
„Wobei wir das Holz, was wir gefällt haben und auch die Wurzeln der Bäume möglichst hier gelassen oder hier verbaut haben, um dem Grundstück nichts zunehmen. Zum Beispiel wurde die Komposttoilette aus einer gefällten Douglasie gebaut und auch das andere Holz wurde entsprechend verarbeitet.“

Reiner: 
„Anschließend haben wir dann eine Erdheilung vorgenommen. Wir haben ein kleines Ritual gemacht und unsere Energie eingegeben. Man konnte die Wirkungspüren. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch viel mit dem Pendel gemacht und überprüft. Auch der Steinkreis hat zur Heilung beigetragen. Man kann die Steine einfach so in einen Kreis legen. Das ist schon eine schöne energetische Sache. Wir haben dann gehört, dass man die Steine noch zusätzlich aktivieren kann; am besten mit einer Glocke. Dabei schlägt man an der Seite des Steines, wo die Energie eintreten soll, einmal mit der Glocke an und an der Seite, wo sie wieder austritt, zweimal, und das macht man nacheinander an jedem Stein. So bekommt man eine fließende Energie. In die Mitte des Kreises kam ein Pentagramm und es kommt auch noch eine Blume des Lebens in den Kreis. Wer sich in den Kreis setzt, spürt das alles sofort.“

Vroni: 
„Die Äste, die beim Fällen angefallen sind, haben wir für alles Mögliche eingesetzt. Zum Beispiel, um Trittstufen samt Geländer den Hang hoch zum Bienenhaus zu machen. Denn wenn es regnet, wird es am Han recht rutschig. So kommt man leichter zu den Bienen. Wir haben ein langes, großes Hügelbeet gebaut, in das wir Äste einbrachten, stellten aber fest, dass die Wühlmäuse das Hügelbeet genauso lieben wie wir (sie lacht). Von den Kartoffeln und manch anderen Wurzeln ist nichtviel übrig geblieben. Den Bodenaushub, der vom Teichbau übrig geblieben ist, haben wir zu einem kleinen Hügel aufgeschüttet. Darauf wachsen jetzt viele Kürbisse. Himbeeren haben wir im Frühling ebenfalls gepflanzt und davon ernten wir schon reichlich. Eigentlich wundert es mich, denn wir haben so viele Vögel hier. Aber sie lassen uns die Himbeeren. Wir haben wohl genug anderes für sie.“

Christa:
„Ihr habt an die Grundstücksgrenze einen Engel gesetzt, den ich schon mal für eine der Engelgeschichten im GartenWEden fotografiert habe. Die Geschichte, wie esdazu kam, finde ich ganz lustig – mögt Ihr sie erzählen?“ 

Vroni:
„Als wir das Land hier kauften, war am Grundstücksrand ein Kreuz aus Beton mit dem gekreuzigten Jesus drauf. Das hatte unser Vorvorgänger mal dorthin gesetzt und wir wollten das auf keinen Fall behalten. Es geht jedoch in Sichtweite unseres Grundstückes ein Kreuzweg entlang und dieses Kreuz zählte für die Leute im Dorf auch zu diesem Weg. Im ersten Winter haben wir das Kreuz einfach umgekippt. Ein paar Tage später rief der Bürgermeister bei uns an. Er sagte, dass ihm ein Anrufer berichtet hatte, dass das Kreuz umgeworfen worden sei und er fragte, ob wir Anzeige erstatten wollen. Da wurde mir zuerst etwas mulmig und ich sagte ihm, dass das Kreuz eh nicht mehr stabil gewesen sei – es habe schon überall gebröckelt und wir würden etwas Neues dort aufstellen. Wir haben dann überlegt, was wir dort aufstellen wollen. Die Leute waren ja gewohnt, dass dort auch etwas steht, was sie dem »Kreuzweg« zurechnen können. Und dann haben wir uns gesagt: »Stellen wir doch einen Schutzengel dorthin. So etwas passt besser zu uns und die Menschen der Umgebung sind zufrieden.«“

Reiner:
„Vroni wünschte sich eh einen Engel und den bekam sie dann auch. Damals wussten wir noch nicht, welche Bedeutung der Erzengel Rafael mal für uns haben wird. Heute sehen wir, dass das mit dem Engel für uns genau das Richtige war. Zu den Energien möchte ich noch etwas anmerken: Wir haben festgestellt, dass unsere Gedanken sich immer stärker erfüllen, je höher die Energie hier auf dem Grundstück ist. Wir haben gelernt, nur noch Gedanken zuzulassen, die uns und anderen weiter helfen. Inzwischen kommunizieren wir auch immer mehr über unsere Gedanken miteinander. Einer hat einen Gedanken und der Andere fängt ihn auf. Das ist faszinierend und es ist viel stärker, wenn wir hier sind. Wir spüren, wie wir uns immer mehr verändern“

Christa:
„Einen herzlichen Dank an Euch beide für das aufschlussreiche Gespräch.“

Das Interview führte Christa Jasinski.